| Gemeinsamer Unterricht |
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An unserer Schule lernen Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Begabungen und Interessen, d.h. eine Klasse mit Grundschülern ist immer eine heterogene Gruppe. Die KGS Meckenheim richtete im Schuljahr 1986/87 im Rahmen des Schulversuchs NRW ihre erste Klasse mit Gemeinsamem Unterricht (GU) ein, d. h. Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf wurden gemeinsam durch Lehrkräfte der Grundschule und durch Sonderpädagogen gefördert. Auch nach Beendigung des Schulversuchs mit Ablauf des Schuljahres 1992/93 findet an unserer Schule weiterhin Gemeinsamer Unterricht statt. Bedingt durch die Teilnahme am Schulversuch „Gemeinsamer Unterricht“ seit 1986 ist unsere Schule in ihren baulichen und sächlichen Voraussetzungen eher besser ausgestattet als viele andere. So bieten die GU-Klassenräume einen zusätzlichen Gruppenraum. Behindertengerechte Ausstattung wie Rampen und Behinderten-Toiletten sind vorhanden. Auch werden die GU-Klassenräume von den Sonderschullehrern mit entsprechenden zusätzlichen - auf die jeweiligen Kinder und deren Förderschwerpunkte abgestimmten - Fördermaterialien (z.B. Montessori-Material) ausgestattet. Im GU unterrichten Grundschullehrer und Sonderschullehrer stundenweise in Teamarbeit. Dabei wird in offenen und flexiblen Unterrichtssituationen soviel GU wie möglich und soviel Einzelförderung wie nötig durchgeführt, damit integrative Erziehung als ein Prozess geschieht, der die Normalität des selbstverständlichen Umgangs von allen Kindern, ob mit oder ohne sonderpädagogischem Förderbedarf, in gemeinsamen Situationen anstrebt. Eine solche sinnvolle Teamarbeit beinhaltet auch die regelmäßige Planung und Reflexion von Unterricht und Förderprogramm in gleichberechtigter und gemeinsamer Verantwortung. Dabei ergänzen sich Grundschullehrer und Sonderschullehrer im Austausch ihrer gegenseitigen Kompetenzen. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben an unserer Schule die Möglichkeit, während der Unterrichtszeit oder - wie das meistens der Fall ist - direkt im Anschluss an den Unterricht Therapien (z.B. Ergotherapie) auf Rezept zu erhalten. Ein eigener Therapieraum mit den entsprechenden Materialien zur Psychomotorik steht zur Verfügung. Die Therapeuten stehen im engen pädagogischen Kontakt mit den Lehrern. Es besteht auch für die Sonderschullehrer die Möglichkeit, mit einem Kind oder einer kleinen Gruppe den Therapieraum am Schulvormittag zu nutzen. Im Gemeinsamen Unterricht lernen
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